

Kohlendioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört zur Gruppe der Kohlenstoffoxide. Es ist ein farb- und geruchloses Gas und besteht in unserer Atemluft mit einem Anteil von 0,04% (Stand 2006, da jährlich leicht zunehmend).
Das ausströmende Gas verdrängt/erstickt den Sauerstoff, wobei die vollständige Verdrängung des Sauerstoffes nicht erforderlich ist. Ist die Luft nicht mehr sauerstoffreich genug, so wird die Verbrennung unterbrochen. Bei Bränden im Freien ist der Einsatz von Kohlendioxid nur begrenzt möglich, da das Gas durch Windbewegungen vertrieben wird, bevor es eine löschfähige Wolke bilden kann. In engen, schlecht belüfteten Räumen ist mit dem Einsatz von Kohlendioxid Vorsicht geboten, damit sich der Anwender nicht selbst gefährdet.
Der grösste Vorteil des Kohlendioxids ist der, dass nach dem Löscheinsatz keine Rückstände des Löschmittels zurückbleiben. Dieser Vorteil bestimmt weitgehend den Anwendungsbereich dieses Löschmittels. Es wird hauptsächlich bei Bränden verwendet, bei denen durch andere Löschmittel erhebliche Schäden entstehen können, beispielsweise Brände in Laboratorien, an elektrischen Anlagen, in EDV-Anlagen und in der Lack- und Lösungsmittelindustrie.